Mehr als nur ein Festival: Eine Hommage
„Dies ist nicht nur ein Festival; es ist eine Hommage. Es ist die gemeinsame Geschichte der Züge, die 1961 am Bahnhof Sirkeci abfuhren, der ersten Generation, die in den Essener Zechen Schweiß vergoss, und der Enkelkinder, die heute in allen Bereichen Europas eine tragende Rolle spielen. Das DIASPORAFEST wurde ins Leben gerufen, um dieses gigantische Erbe zu ehren.“
Brücke zwischen den Generationen (Vier Generationen vereint)
Das größte Risiko innerhalb einer Diaspora-Gesellschaft ist das Abreißen der Verbindung zwischen den Generationen. Das DIASPORAFEST führt die Erfahrung der ersten Generation, das Wissen der zweiten und dritten sowie die Vision der vierten Generation zusammen. Es wird zu einer lebendigen Plattform, auf der Großväter ihren Enkeln ihre Geschichten erzählen und Enkel den Älteren die neue, digitale Welt erklären.
Das Kernthema: „Identität und Zugehörigkeit“
Im Mittelpunkt steht die Frage nach der eigenen Identität und dem Gefühl von Heimat. Wir schaffen einen Raum für Reflexion ve Austausch über das, was uns prägt.
Kulturelle Diplomatie und effektive Sichtbarkeit
Das DIASPORAFEST richtet sich nicht nur an die türkische Gemeinschaft. Es ist eine Brücke zur deutschen Gesellschaft und zu allen anderen Akteuren. Indem wir die Vielfalt der türkischen Kultur – von der Kunst und Kulinarik bis hin zur Literatur und dem Handel – in einer professionellen Sprache präsentieren, erzählen wir unsere Geschichte in unseren eigenen Worten.
Warum
Diasporafest


Die Unterschrift, mit der alles begann...
Dieses Foto zeigt die feierliche Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens am 30. Oktober 1961 in Bonn. Dieser historische Vertrag markiert den offiziellen Beginn der Migration von „Gastarbeitern“ aus der Türkei nach Deutschland.
Die Personen auf dem Foto:
Sitzend (v. l. n. r.):
Faik Melek: Generaldirektor im türkischen Außenministerium jener Zeit.
Cahit Talas: Der damalige Arbeitsminister der Republik Türkei.
Hilmar Baßler (Deutscher Vertreter): Der Bevollmächtigte, der das Abkommen im Namen Deutschlands unterzeichnete.
Im Hintergrund: Hochrangige Bürokraten und Delegationsmitglieder der Außen- und Arbeitsministerien beider Länder.


Wo die Geschichte begann...
Der Bahnhof Sirkeci in Istanbul ist der Ort, an dem die Geschichte der Arbeitsmigration und der türkischen Diaspora in Übersee ihren Anfang nahm.
